Lansche 3.1

Der Lansche Ionen-Hochtöner

 

Jedes Instrument, jede Stimme definiert sich durch seine Obertöne. Spielen eine Oboe und eine Klarinette denselben Grundton, sind es die Obertöne die eine Oboe zur Oboe und eine Klarinette zur Klarinette machen. Dabei sind die Obertöne oft gleich laut wie der Grundton und reichen bis in Bereiche von über 10.000 Hz. An diesem Beispiel zeigt sich, wie wichtig der Hochtöner für die Echtheit und Glaubwürdigkeit der Wiedergabe verantwortlich ist.

Hier kommt der Ionenhochtöner von Lansche Audio ins Spiel. Verzerrungen, störende Eigenbewegung, oder Klirr treten schon vom Prinzip her nicht auf. Infolge der fast trägerlosen (nur die Masse der Luft) und nahezu punktförmigen Abstrahlung können bis weit über den Hörbereich hinaus weder Intensitätseinbrüche noch gerichtete Abstrahlung durch Interdifferenzen auftreten. Dieses System besitzt keine induktive Schwingspule, kein inhomogenes Magnetfeld, keine resonanzbehaftete Membran, kein ein- und ausschwingendes Masse-Feder-System, keine nichtlineare Aufhängung. Es gibt nur Licht und Luft.

Eine entscheidende Besonderheit des Lansche-Ionenhochtöners ist der Einsatzbereich ab 1.500 Hz, die Lansche Audio mit einem 8mm großen Lichtbogen realisiert. Dabei kommen nicht nur die bereits erwähnten Obertöne in den Genuß der schwer zu beschreibenden Leichtigkeit, Präzision und Schnelligkeit, sondern bereits die Grundtöne von Violinen, Gitarren etc.

Lansche 3.1

Der Lautsprecher 3.1 bildet den Einstieg in die Faszination der Klangwiedergabe mit Ionenhochtöner-Technologie. Die Zielsetzung war, einen Maßstäbe setzenden Standlautsprecher zu entwickeln, der geradezu kompakte Abmessungen aufweist und sich durch seine elegante Form in jedes Wohn- oder Musikzimmer integrieren lässt.

Eine der großen Herausforderung dabei ist, ein Chassis für die Mittelton- und Basslagen zu entwickeln, welches sich bruchlos an die Geschwindigkeit und das Auflösungsvermögen eines Ionenhochtöners integrieren lässt. Ein 20-cm-Chassis verbindet in der Lansche 3.1 die nötige Geschwindigkeit in den Mitteltonlagen und wird ergänzt durch ein 22cm Langhubchassis, welches in einer Downfire-Anordnung integriert ist.

Das komplette Gehäuse der Lansche 3.1 ist aus einem Verbund von MDF, einer schwingarmen Keramik und einem Absorberschwerschaum gefertigt. Im Inneren versteift eine Matrix-Konstruktion mit ihren ineinandergreifenden Platten das Gehäuse nochmals zusätzlich. Eine ein Zentimeter dicke Aluminiumplatte bildet den Bodenabschluss, der durch die integrierte Aufnahme der Spikes eine perfekte Ankopplung zum Boden gewährleistet.

Die Neigung der schmalen Schallwand ist dabei ein probates Mittel, um die Impulsdarstellung der beiden Systeme zeitrichtig zusammenzuführen. In Sitzposition ist die Phasenlage perfekt. Die Lansche 3.1 befriedigt somit gleichermaßen das Bedürfnis nach exquisiter Klangqualität und den Anspruch an eine Optik, die klassischem Understatement den Vorzug gibt.

Testberichte der Lansche 3.1

Lansche 3.1 in der Hifi&Records 3/2015

Lansche 3.1 in der Image Hifi 5/2015

Lansche 3.1